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Zustandsbericht aus dem CTA-Labor: Zwischen Kolloquium und Kuchen

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Ein sicherer Indikator dafür, dass sich die Ausbildungszeit der CTA dem Ende zuneigt, ist die Anzahl der 100 mL Messkolben im Gerätelager. Zu Beginn des Jahres des letzten CTA-Jahres sind so viele dieser Kolben im Gerätelager vorhanden, dass die Reagle nur so überquellen. Mit steigendem Wissen und den parallel durchgeführten Analysen, für welche diese Kolben notwendig sind, verschwinden immer mehr der Volumenmessgeräte irgendwo im Nirvana.


Flyer Labormomente
Flyer Labormomente

Jetzt, ganz kurz vor dem Ende der Ausbildung der CTAs tauchen alle wie von Geisterhand wieder auf und stehen ganz unschuldig im Regal – so als wäre sie niemals weg gewesen. Daran kann man erkennen, dass alle Analysen zur Qualifikation für die Abschlussprüfung gemacht, alle Projekt- und Jugend-Forscht-Arbeiten beendet und dem faszinierten Publikum präsentiert sind. Alle Kolloquien sind gehalten, alle Kuchen gegessen, jede 100%-Note gebührend gefeiert. Die Geräte kommen zur Ruhe, während die Spannung vor der Prüfung steigt.

 

Die restliche NAT-Schulgemeinde atmet auf: Endlich muss man sich nicht mehr für die genauen Messgeräte anstellen und kann direkt die eigenen Versuche im Labor starten, um vielleicht schon ganz bald auch in die Riege der CTAs zu gelangen, die für ein Jahr im Labor residieren und Fachleute werden. Das einzige Hindernis ist jetzt nur noch die Abschlussprüfung: Zwei theoretische Prüfungen und zwei weitere Praxisprüfungstage trennen die 15 Damen und Herren vom ersten großen beruflichen Ziel ihres Lebens.

 

Die Ausbildung zur Chemisch-Technischen Assistentin bzw. Assitenten ist eine Besonderheit an der Ludwig-Geißler-Schule. Nach dem Abitur absolvieren die Schülerinnen und Schüler, die zuvor Biologie- oder Chemietechnik als Leistungskursfach hatten, ein 14. Schuljahr zur Vorbereitung auf die staatliche Assistentenprüfung. Nach bestandener Prüfung können sie sofort in das Berufsleben einsteigen.

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