Auf den Spuren des Euro: Studierende des hessischen Sonderlehrgangs besuchen die Europäische Zentralbank
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Im Rahmen ihres Unterrichts mit dem Schwerpunkt Wirtschaft unternahmen die Studierenden des hessischen Sonderlehrgangs gemeinsam mit ihrer Tutorin Susanne Kämmerer eine spannende Exkursion zur Europäischen Zentralbank (EZB) nach Frankfurt am Main. Der Besuch bot eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht und ermöglichte es den Studierenden, wirtschaftliche Zusammenhänge nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch zu erleben.

Das Verständnis von Geldpolitik, Inflation, Finanzmärkten und der Rolle von Zentralbanken spielt für den Sonderlehrgang nicht nur eine zentrale Rolle im Unterricht, sondern auch vor Ort. In der EZB erhielten sie Einblicke in die Aufgaben und Ziele der europäischen Geldpolitik sowie in die Bedeutung stabiler Preise für Wirtschaft und Gesellschaft. Besonders eindrucksvoll war die Darstellung, wie Entscheidungen des EZB-Rates Auswirkungen auf Unternehmen, Staaten und Verbraucherinnen und Verbraucher in ganz Europa haben.
Im Besucherzentrum konnten die Studierenden mehr über die Geschichte des Euro, die Struktur des Eurosystems und die aktuellen Herausforderungen der europäischen Wirtschaftspolitik erfahren. Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, wie eng Theorie und Praxis miteinander verknüpft sind. Themen wie Leitzinsen, Preisstabilität oder Wirtschaftswachstum, die im Klassenzimmer erarbeitet werden, bekamen durch den Besuch der EZB einen greifbaren Bezug zur Realität.
Der Ausflug nach Frankfurt war somit nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern vor allem eine fachlich wertvolle Erfahrung im Hinblick auf die bevorstehenden Abiturprüfungen im Fach Wirtschaft.
Der Hessische Sonderlehrgang richtet sich an Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie Migrantinnen und Migranten mit dauerhaftem Aufenthaltsstatus, die in ihren Herkunftsländern bereits eine Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, die in Deutschland jedoch nicht automatisch zum Studium berechtigt.


