Berufliches Gymnasium verabschiedet erfolgreichen Abiturjahrgang – Über den roten Teppich in die Zukunft
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Unter dem Motto „13 Jahre am Set – und immer noch nichts auf dem Kasten?“ verabschiedete das Berufliche Gymnasium der Ludwig-Geißler-Schule seinen diesjährigen Abiturjahrgang. Für einen Abend verwandelte sich die festlich dekorierte Aula in eine Hollywood-Kulisse: Ein roter Teppich führte die Absolventinnen und Absolventen zur Bühne, Filmklappen schmückten die Fotobox und Oscar-Statuetten sorgten passend zum Motto für echtes Filmpremieren-Flair.

Den musikalischen Auftakt gestaltete die Schulband mit Bryan Adams’ Klassiker Summer of ’69. Auch im weiteren Verlauf der Feier setzte sie immer wieder musikalische Akzente und sorgte für eine lockere und zugleich feierliche Atmosphäre.
Im Mittelpunkt des Abends standen die 37 Absolventinnen und Absolventen des Beruflichen Gymnasiums, die ihren Abschluss allesamt erfolgreich erreichten. 31 Schülerinnen und Schüler erhielten die Allgemeine Hochschulreife, sechs den schulischen Teil der Fachhochschulreife. Unter langanhaltendem Applaus ihrer Familien, Freundinnen und Freunde sowie der Lehrkräfte nahmen sie ihre Zeugnisse auf der Bühne entgegen.
In ihren Grußworten beschäftigten sich Schulleiter Martin Lindenau, die ehrenamtliche Stadträtin Ute Schwarzenberger und Abteilungsleiter Hartmut Dippel mit der Frage, wie ein gelungener Start in eine Zukunft aussehen kann, die zunehmend von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz geprägt wird.
Schulleiter Martin Lindenau hob die besondere Stärke der Ludwig-Geißler-Schule hervor: Nicht die Größe eines Jahrgangs sei entscheidend, sondern die individuelle Förderung jedes einzelnen Menschen. Das Abitur sei Ausdruck von Ausdauer, persönlicher Entwicklung und harter Arbeit. Mit Blick auf die vergangenen drei Jahre erinnerte er an die Entwicklung des Jahrgangs und machte den Absolventinnen und Absolventen Mut, ihren weiteren Lebensweg selbstbewusst und Schritt für Schritt zu gestalten.
Die ehrenamtliche Stadträtin Ute Schwarzenberger überbrachte die Glückwünsche der Stadt Hanau und betonte, dass bei aller technischen Entwicklung der persönliche Austausch, gegenseitiges Verständnis und ein respektvolles Miteinander unverzichtbar bleiben.
Abteilungsleiter Hartmut Dippel erklärte mit Blick auf Studium und Beruf, dass Werkzeuge wie ChatGPT künftig selbstverständlich zum Alltag gehören werden. Umso wichtiger bleibe es jedoch, eigenständig zu denken, Informationen kritisch einzuordnen und den eigenen Lernprozess nicht vollständig an die Technik abzugeben. Mit einem Zitat des Namensgebers Ludwig Geißler – „Der Weg, wie man zum Wissen kommt, ist wichtiger als das Wissen selbst.“ – unterstrich er die Bedeutung nachhaltigen Lernens.
Anschließend wurden die besten Leistungen des Jahrgangs ausgezeichnet. Mit der Abiturnote 1,2 erzielte Loza Workneh das beste Ergebnis. Es folgten Mio Scheck (1,5) sowie Caitlyn Stitterich und Jakob Wolf (jeweils 1,6). Emily Dreißigacker erhielt den Preis der Chemie-Akademie, Loza Workneh zusätzlich den Preis der Evangelischen Kirche.
Für zahlreiche Lacher sorgten danach die Schüler- und Lehrer-Awards. Kategorien wie „Hausaufgaben nie vergessen“, „Bester Schauspieler“, „Meiste Verspätungen“ oder „Gechillteste Lehrkraft“ machten deutlich, dass neben den schulischen Leistungen auch viele gemeinsame Erinnerungen entstanden sind.
Der rote Teppich endete an diesem Abend nicht auf der Bühne der Ludwig-Geißler-Schule – für die Absolventinnen und Absolventen führt dieser nun weiter in einen neuen Lebensabschnitt.


