Girls’Day & Boys’Day 2026 an der Ludwig Geißler Schule Hanau: 90 Jugendliche entdecken Technik, Naturwissenschaften und IT
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Ein Tag, der Horizonte erweitert
Die Ludwig‑Geißler‑Schule, LGS, in Hanau öffnete am 23. April wieder ihre Türen für insgesamt 90 Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des bundesweiten Girls’Day und erstmals auch des Boys’Day spannende Einblicke in technische, naturwissenschaftliche und informationstechnische Berufsfelder erhielten. Organisiert wurde der Aktionstag unter anderem von Natalie Erk und Martin Schweitzer, die gemeinsam mit zahlreichen weiteren Lehrkräften ein vielfältiges Workshop‑Programm auf die Beine stellten.

Der Tag begann um 8.00 Uhr im Konferenzraum mit einer Begrüßung durch die Abteilungsleiterin Naturwissenschaften, Andrea Buttler, und ihre Kollegin Natalie Erk. Anschließend folgte ein Rundgang durch die Schule, bei dem die Jugendlichen erste Eindrücke von den modernen Laboren, Werkstätten und Fachräumen der LGS sammeln konnten. Ein gemeinsames Gruppenfoto markierte den offiziellen Auftakt.
Ab 9.00 Uhr starteten die Teilnehmenden in sechs parallel laufenden Workshops, die von engagierten Lehrkräften betreut wurden, darunter Biologietechnik. Hier konnten die Teilnehmenden eigene DNA isolieren, während andere in der Chemietechnik „auf Abwegen zur Chemie“ kamen. In der Abteilung Informationstechnik unternahmen Interessierte erste Schritte in die Welt der Programmierung. Dass 0 und 1 die Welt regieren, erfuhr die Gruppe in der Abteilung Elektrotechnik, während in der Abteilung Metalltechnik – „Schmuckstücke konstruiert und hergestellt wurden. In der Abteilung Holztechnik wurden Handyverstärker gebaut und die
Physikinteressierten unter den Girls und Boys führten auf der Dachterrasse der Schule „Experimente mit der Sonne“ durch und konnten mit dem Teleskop die Venus beobachten.
Mit dem kombinierten Girls’Day und Boys’Day setzt die Ludwig‑Geißler‑Schule ein starkes Zeichen für Chancengleichheit, Berufsorientierung und Neugier auf Zukunftstechnologien. „Die Jugendlichen erhielten praxisnahe Einblicke in Berufsfelder, die sie im regulären Schulalltag oft nicht kennenlernen und konnten eigene Talente entdecken“, weiß Andrea Buttler, Abteilungsleiterin Naturwissenschaften.


