Ludwig-Geißler-Schule beim Regionalentscheid „Jugend forscht“ Tag der Berufe am 13. März
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Am Samstag, 21. Februar, fand bei Heraeus der diesjährige Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost des bundesweiten Nachwuchsforschungswettbewerbs „Jugend forscht“ statt. Die Firmenkantine verwandelte sich dabei in einen lebendigen Ausstellungsraum, in dem 47 Projekte von insgesamt 80 Jungforschenden der Jury präsentiert wurden – so viele wie nie zuvor. Auch dieses Jahr nahm die Ludwig-Geißler-Schule, LGS, wieder daran teil. Gleich mit vier Projekten war die Schule diesmal vertreten und konnte beeindruckende Erfolge erzielen.

So erreichten die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Bisma Sajid, Noel Julian Hildebrand und Lars Weingerber mit ihrem Projekt „Gesundheitsfreund-liches Hygiene-Gel für Frauen“, das von Christin Pleitner betreut wurde, in der Kategorie Biologie den 2. Platz. Das Forscherteam entwickelte eine Damenbinde, die Frauen während ihrer Periode Schutz und Komfort bietet, ohne Hautreizungen zu verursachen. Die vorgestellte Lösung ist ein natürliches und biologisch abbaubares Hydrogel aus Natriumalginat und Calcium, das Flüssigkeit aufnehmen könne, ohne schädliche Chemikalien zu enthalten.
Einen guten dritten Platz in Physik erreichten die angehenden Chemisch-technischen Assistenten Luis Bien, Leon Klug mit ihrem Projekt „In Curies Fußstapfen: Piezo-elemente“. Sie untersuchten, ob piezoelektrische Elemente als Energiewandler zur Umwandlung mechanischer Energie in elektrische Energie geeignet sind - und damit als nachhaltige Energiequelle genutzt werden können. Betreut wurden sie von den Lehr-kräften Nicole Nitschke, Joachim Lotz, Marcel Eppert in Kooperation mit KaTHINKas MINT von der Kathinka-Platzhoff-Stiftung.
Zwei weitere CTAs an der LGS, Jasmin Wörner, Noah Gögen, landeten mit ihrem Projekt der „Extraktion und Analyse von Giftpflanzen“ im Fach Chemie, das von Dr. Lawrence Lang begleitet wurde, ebenfalls auf einem guten dritten Platz. Die beiden Jungforsch-enden wandelten auf den Spuren von Sherlock Holmes und untersuchten, ob die Vorbilder der pflanzlichen Gifte aus den Krimiromanen von Arthur Conan Doyle der Realität entsprechen und fanden heraus, dass der Autor durchaus medizinisches Fachwissen in seine Romane einfließen ließ, auch wenn die genaue Dosierung aus wissenschaftlicher Sicht offenbleibt.
Mio Scheck und Philipp Hartmann, zwei Schüler des Beruflichen Gymnasiums, waren beim Regionalwettbewerb angetreten, um ihr Projekt im Fach Biologie „Von der Küche zum Bioreaktor“ zu präsentieren. Sie untersuchten, ob sich handelsübliche Küchen-geräte als Grundlage für einen Bioreaktor nutzen lassen. Ziel ist die Entwicklung eines kostengünstigen und sicheren Reaktoraufsatzes, der als Syntheseort für die Herstellung von Biomolekülen dienen kann.
„Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihren Leistungen und ihrem Engagement“, sagte Martin Lindenau Schulleiter an der LGS im Anschluss an die Veranstaltung und wies noch darauf hin, dass am 13. März, von 10 bis 14 Uhr, an der Ludwig-Geißler-Schule der „Tag der Berufe“ stattfindet. Schülerinnen und Schüler sowie Eltern erhalten dann Einblicke in Ausbildungswege, berufliche Perspektiven und die vielfältigen Fachbereiche der Schule, „die übrigens auch schon Bundessieger bei „Jugend forscht“ hervorgebracht haben“, fügte Andrea Buttler Abteilungsleiterin Naturwissenschaften hinzu.


