Vortrag über die Unendlichkeit soll junge Menschen für MINT begeistern
Ludwig-Geißler-Schule kündigt besonderen Gastvortrag von Mathematik-Professor Christian Spannagel an.

Was ist eigentlich unendlich?
Kann etwas wirklich kein Ende haben?
Und wie lässt sich etwas darstellen, das per Definition keine Grenze kennt? Mit diesen faszinierenden Fragen beschäftigt sich ein außergewöhnlicher Vortrag, zu dem die Ludwig-Geißler-Schule (LGS) in Hanau im Rahmen ihres Tages der offenen Tür am 4. Dezember einlädt. Als Referent konnte die Schule den Heidelberger Mathematikprofessor Christian Spannagel gewinnen. Er ist Professor für Mathematik mit Schwerpunkten in Informatik und digitalen Medien an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und engagiert sich seit vielen Jahren für eine anschauliche und verständliche Vermittlung mathematischer Themen.
Mit dem Vortrag, so Schulleiter Martin Lindenau, möchte die Ludwig-Geißler-Schule zeigen, wie faszinierend und vielfältig die MINT-Fächer sein können. Gerade Mathematik eröffne oft überraschende Verbindungen zu Geschichte, Philosophie, Kunst und gesellschaftlichen Fragestellungen. Ziel sei es, bei jungen Menschen Neugier zu wecken und Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Themen zu fördern.
Unter dem Titel „Unendlichkeit und ihre Symbole“ nimmt Spannagel die Besucherinnen und Besucher mit auf eine spannende Reise durch Mathematik, Philosophie und Kulturgeschichte. Dabei geht es zunächst um die Frage, was Mathematikerinnen und Mathematiker überhaupt unter Unendlichkeit verstehen.
Doch der Vortrag blickt weit über die Mathematik hinaus. Im Mittelpunkt stehen auch die Symbole, mit denen Menschen seit Jahrhunderten versuchen, das Grenzenlose sichtbar zu machen. Die bekannte liegende Acht begegnet uns nicht nur in mathematischen Formeln, sondern auch in Logos, Schmuckstücken und spirituellen Traditionen. Daneben wird unter anderem der Ouroboros, die sich selbst verschlingende Schlange antiker Mythologien, als Sinnbild für ewige Wiederkehr und einen Kreislauf ohne Anfang und Ende vorgestellt.
Der Vortrag bildet einen besonderen Programmpunkt des Tags der offenen Tür der Ludwig-Geißler-Schule am 4. Dezember. Informationen zum gesamten Veranstaltungsprogramm werden in den kommenden Wochen auf der Homepage der Schule veröffentlicht. Schon jetzt verspricht der Abend jedoch spannende Einblicke in eines der größten Rätsel menschlichen Denkens: die Unendlichkeit.


